Keine Macht dem Crash! Lösung Kryptoversicherung?

Keine Macht dem Crash – So können dich Kryptoversicherungen schützen

digital krypto background mit geschlossenem schlossDie Welt um das Thema PayPal Casinos bleibt spannend und nachdem wir dir in unserem letzten Artikel erklärt haben welche Kryptowährungen als PayPal Ersatz in Frage kommen, ist es wichtig, richtig mit Kryptos umzugehen. In letzter Zeit konnte man es immer wieder lesen: BTC abgestürzt – Anleger fürchten Pleite, Terra-Crash durch Dollareinbruch – was nun zu tun ist, oder Experten fürchten Kurseinbrüche durch steigende Bankleitzinsen.

Dabei sind das alles Berichte und Nachrichten, wie sie die unterschiedlichen Kryptowährungen schon seit ihrer Einführung begleiten. Immer wieder gibt es Schwankungen in den Kursverläufen und manchmal auch Situationen, in denen sich schlicht verzockt wurde. Da es sich bei den Coins in der Regel eben um ein Investitionsgut handelt, sind gewisse Risiken dabei aber völlig normal. Trotzdem müssen Anleger nicht jedes dieser Risiken bereitwillig tragen und wie auch bei Aktienkursen kann man sich im Bereich der Kryptos ebenfalls durch verschiedene Versicherungen vor Totalverlusten schützen.
Kryptoversicherungen sind dabei – vor allem in Deutschland – noch ein recht junges Thema.

Wie auch die Investition in BTC vom Mainstream schlicht verschlafen wurde, kennt nicht jeder Käufer beziehungsweise Anleger die Möglichkeit, seine Investmentsummen im Vorfeld abzusichern. Dabei richtet sich die Angebotspalette in diesem Bereich nicht nur an Spitzeninvestoren, die viele Tausende oder sogar Millionen in Cryptocurrencies konvertieren, sondern auch der kleine Privatanleger kann sich vor dem Totalausfall seiner Rendite absichern, bereits mit kleineren Schutzmaßnahmen ist dies möglich.

Der Terra-Crash schürte Panik – sorgte aber auch für einen Lerneffekt

Denn, und da sind sich wohl alle Blockchain-Teilnehmer einig, Kryptowährungen wie zum Beispiel der Bitcoin sind und bleiben nach wie vor eine hochriskante Anlageklasse für Vermögenswerte aller Art. Von Hacks bis hin zu unerwarteten Kurseinbrüchen gibt es zahlreiche Wege, wie Anleger die Coins – und damit das eigene Geld – verlieren können. Das zeigte nicht zuletzt der Zusammenbruch des Terra-Netzwerkes, welcher zahlreiche Privatanleger vor einen Scherbenhaufen trieb. Dabei schauten jedoch nicht alle Anleger gleichermaßen in die Röhre, obwohl sie ähnlich hohe Vermögenswerte verloren hatten.

Wohl dem, der vorgesorgt hatte. Denn um Investoren vor einem Totalverlust zu schützen, bieten verschiedene Dienstleister mittlerweile Versicherungen an, die bestimmte Risiken abdecken können. Zu den wohl bekanntesten und beliebtesten Maklern gehört hierbei Open Finance oder das InsurAce.io-Portal. Diese Liste hat natürlich keine Vollständigkeit – man kann davon ausgehen, dass der Markt für diese Versicherungsleistungen in den nächsten Jahren immer lukrativer werden wird.

Was Anleger tun können, um sich gegen Kryptoverluste zu schützen

Wie bereits erwähnt, gibt es dabei für jeden Geldbeutel respektive jeden Anleger den passenden Schutz. Man muss also kein Spitzenverdiener oder gar BTC-Millionär sein, um sich für solch eine Versicherung qualifizieren zu können. Hierbei gibt es ganz unterschiedliche Mechanismen in den Kryptobörsen, gegen die man sich im Vorfeld absichern kann.

Eine der bekanntesten Schutzvarianten ist vermutlich die Verteidigung beziehungsweise Abmilderung eines Hacks. Ein Großteil der Investoren hat dabei sicherlich sein digitales Vermögen auf Börsen wie Binance, Coinbase oder FTX gelagert. Wenngleich diese Handelsplätze als sicher gelten und immer wieder betonen, gegen diverse Risiken abgesichert zu sein, können Anleger dennoch eine externe Versicherung abschließen. Dabei variiert die Mindestversicherungssumme natürlich je nach Laufzeit und Asset.

Sollte dann beispielsweise eine der oben genannten Kryptobörsen Opfer eines Hackerangriffs werden, greift die Versicherung und entschädigt den Anleger – sofern die Exchance nicht selbst für den entstandenen Schaden aufkommen kann (auch dies ist natürlich möglich, jedoch leider sehr selten!). Zudem inkludieren manche Policen sogar eine Absicherung gegen Auszahlungsstopps. Es macht deshalb durchaus Sinn, sich die Angebote der Versicherungsfirmen im Vorfeld genauer durchzulesen.

Eine weitere – wenngleich etwas ungewöhnlichere Versicherung – ist die sogenannte De-Peg-Absicherung bei Stablecoins. Was hat es damit auf sich? Im volatilen Umfeld des Kryptomarktes schätzen Anleger die Stablecoins eigentlich für ihre Wertstabilität. Diese Coins sind dabei zumeist an eine andere, real-existierende Hartwährung gebunden und repräsentieren diese im Verhältnis von 1:1. In den meisten Fällen sollte es sich dabei um den US-Dollar handeln. Solange also mit der Hauptwährung, auf die sich die Kryptowährung beruft, alles in Ordnung ist, brauchen auch die Anleger nichts zu fürchten.

Wenn es jedoch – wie beim Terra-Crash – zu einer Abstufung des Dollars kommt, kann auch mal ein Stablecoin über den Jordan gehen. Dann bedarf es einer speziellen Versicherung, die auch diesen seltenen, aber trotzdem nicht unmöglichen Fall, absichern kann. Denn Investoren haben auch hier Vorkehrungen zu treffen, um sich gegen ein solches „De-Pegging Event“ zu schützen. So gibt es die Möglichkeit, eine Versicherung gegen ebenjene Entkopplung vom Basiswert abzuschließen.

Ein Beispiel: Fällt so etwa der Stablecoin über einen längeren Zeitraum (beispielsweise 10 Tage) unter eine bestimmte Schwelle, greift der Versicherungsschutz mit einer Kompensation im Verhältnis von bis zu 1:1 – je nach abgeschlossener Police. Logisch: Aufgrund des Terra-Debakels wird diese Art der Versicherung momentan immer häufiger nachgefragt – und dürfte deshalb in Zukunft entsprechend häufiger aufzufinden sein.

Fazit: Versicherungsschutz im Kryptobusiness wird immer wichtiger

Um sich also gegen den Verlust durch Exploits, Hacks oder sogar Crashs abzusichern, bieten verschiedene Krypto-Versicherer mittlerweile interessante Policen an, die das Ausnutzen von Schwachstellen abdecken. Verliert der Anleger so im Zuge des Vorfalls seine hinterlegten Kryptowährungen, erstattet eine Versicherung wie beispielsweise InsurAce dank Kompensation den herben Verlust. Zudem bieten manche Versicherer auch individuelle Pakete an, in denen dann mehrere Risiken – je nach dem eigenen Bedarf – abgedeckt werden können.

Es lohnt sich also, mal bei einem Versicherungsmakler für Kryptowährungen reinzuschauen. Oft kann die Beratung auch einfach durch ein kurzes Webtelefonat erfolgen – man muss nicht gleich die Katze im Sack kaufen. Es ist jedenfalls davon auszugehen, dass dieses Angebot auch in den kommenden Monaten und Jahren immer größeren Zulauf gewinnen wird, da die Beliebtheit von Kryptowährungen ungebrochen scheint. Und auch wer glaubt, nur ein kleiner „Fisch“ im großen Anlegeteich zu sein, muss sich nicht lumpen lassen.

Denn dank der Volatilität und unterschiedlichen Policen findet sich auch für jeden Geldbeutel der passende Schutz. Wir denken, dass es bald so normal sein wird eine BTC-Versicherung abzuschließen, wie etwa eine Rechtsschutzversicherung gegen Internet-Betrug. Auch hier lohnt wieder Blick über den großen Teich: In den USA überlegen bereits große Versicherungsgesellschaften in das Geschäft miteinzusteigen. Es bleibt also – wie immer – spannend.