Warum Ethereum vielleicht schon besser ist als PayPal

Warum Ethereum (vielleicht schon jetzt) besser ist als PayPal

  • Das Potential der Fiat-Währungen ist ausgeschöpft
  • Nutze PayPal zum Kaufen von Kryptowährungen
  • Ethereum ist eine der besten Kryptos und bereit für das Web 3.0

Die digitale Welt ist im Wandel. Nicht nur, dass sich das System Kryptowährung immer weiter ausdifferenziert – auch die Art, wie wir mittlerweile bezahlen, hat sich in letzter Zeit stetig und kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei kristallisiert sich jedoch immer mehr die offenkundige Dualität zwischen den FIAT-Währungen und den Kryptocoins heraus.

Noch vertrauen Millionen von deutschen Staatsbürgern auf den EURO und die unterschiedlichen Zahlungsdienstleister wie Giropay, Sofortüberweisung oder PayPal, mit denen sich die ganz alltäglichen Bezahlungen locker von der Hand oder dem Smartphone erledigen lassen. Dabei hat in diesem Bereich schon seit Jahren ein komplettes Umdenken in den Köpfen der Bürger stattgefunden: Der Weg „weg“ vom analogen Münz- und Scheingeld hin zu digitalen EC- und Kreditkarten.

Sollte man sozial- und gesellschaftswissenschaftlich diese Entwicklung als noch nicht abgeschlossen betrachten, so wäre in der nächsten Umwandlungsphase nun die digitale Wallet der nächste und folgerichtige Schritt. Doch genau hier scheiden sich noch die Geister und viele Anleger oder auch Otto-Normalverbraucher sind schlicht verunsichert: Wie sicher sind denn die neuen Coins? Kann ich mit BTC auch mein Brötchen beim Bäcker bezahlen? Wie groß ist die europaweite Akzeptanz dieser Kryptowährungen? Und: Wer gibt mir überhaupt eine Garantie, dass hier nicht auch eine galoppierende Inflation stattfinden wird?

Mit PayPal vertraut sind viele – doch wofür nutzt man es überhaupt?

Quasi parallel zum Bargeld hat sich in Deutschland schon immer der Kreditkarten-Markt entwickelt. Dabei ist gerade das Land der Dichter und Denker ein Sonderfall. So vertrauen noch 73 Prozent der Bundesbürger im Urlaub auf ihr geliebtes Bargeld – eine spannende Quote. Doch der Vormarsch des Plastikgeldes ist trotzdem nicht aufzuhalten: Denn bereits seit 2015 hat der Siegeszug der Kreditkarten begonnen.

Zwischen diesen beiden „Varianten“ bewegen sich seit Etablierung der Internet-Zahlung nun aber auch noch Zahlungsdienstleister wie PayPal. Dabei ist gerade die Firma mit Sitz in Kalifornien einen klugen Sonderweg gegangen: Sie schließt keine Zahlungsmöglichkeit aus, sondern kumuliert die Vorteile sämtlicher FIAT-Währungen:

  • Absicherung der Zahlungssumme
  • Hohe Akzeptanz bei vielen Anbietern
  • Echtzeitüberweisung auch für höhere Beträge

Wer zudem über ein PayPal-Konto verfügt, braucht nicht mal Geld auf seiner Bank: Die Summe lässt sich auch bequem im PayPal-Wallet parken und kann direkt für Zahlungsdienste genutzt werden. Auch ein Transfer an Freunde und Bekannte funktioniert kostenlos. PayPal kennt also nun wirklich jeder und viele wissen die zahlreichen Vorteile auch zu nutzen. Wie sieht es aber auf der anderen Seite wirklich mit dieser Nutzung aus? Wofür geben die Leute ihr Geld bei PayPal aus und „was“ wird überhaupt gekauft?

Dazu veröffentlicht PayPal natürlich keine genauen Statistiken. Was man aber mit großer Sicherheit bereits jetzt sagen kann ist, dass auch Kryptowährungen mit PayPal gekauft werden können. Und hier beginnt nun die eigentliche Transformation ins Web 3.0.

paypal coin und pfeile die auf die crypto coins zeigenWenn also bereits Coins bei diversen Börsen mit PayPal ganz legal und sicher gekauft werden können – warum dann noch das schnöde Bankkonto dafür nutzen? Müssen wir uns nicht eher darauf einstellen, dass PayPal demnächst ein „Zubringermedium“ für Kryptos werden könnte und dieser Wirt vielleicht am Ende sogar ganz obsolet wird? Dafür werfen wir zunächst einen Blick auf Ethereum.

Die Vorteile von Ethereum – in a nutshell

Kryptowährungen gibt es wie bereits erwähnt einige. Zu den besten Vertretern der Neuzeit gehört aber zweifelsohne Ethereum. Der große Vorteil von Ethereum ist seine Programmierbarkeit, mit der sich das Projekt auch von anderen Größen wie Bitcoin, Litecoin und Tether abhebt. Ethereum gilt deshalb auch als „Kryptowährung 2.0“, wobei es eben viel mehr als nur eine reine virtuelle Currency ist.

Das Potential der FIAT-Währungen ist bereits seit Jahren ausgeschöpft.

Die Möglichkeit, Crowd-Fundings von Projekten anzustoßen oder selbst dezentrale Anwendungen zu programmieren sind nur zwei, aber mächtige Anwendungsbeispiele. Durch die Programmierbarkeit bietet Ethereum besonders viele Einsatz- und Anwendungsmöglichkeiten. Dabei reichen die Optionen von der Kapitalbeschaffung über einfache Alltagsanwendungen und Spiele bis hin zu Projekten, die auf die Revolution der Finanzindustrie abzielen und mithilfe der Blockchain-Technologie eine ganze Branche ins digitale Zeitalter bringen möchte.

Auch im Vergleich zu klassischen Finanzdienstleistern – Hallo FIAT-Banken – bietet ETH viele Vorteile. Alle Abläufe sind digital und mittels Smart Contracts automatisiert. Somit spielen Wochenenden und Öffnungszeiten anders als bei normalen Banken gar keine Rolle mehr – die Anwendungen sind einfach rund um die Uhr verfügbar. Mittelsmänner und deren Gebühren fallen größtenteils weg, was die Kosten für Transaktionen senkt und zudem gibt es dank der dezentralen, überwiegend unregulierten Struktur keine Zugangsbeschränkungen für Menschen quer über dem Globus oder Personen, die von normalen Banken abgelehnt wurden.

Also: PayPal oder Ethereum? Was du schon jetzt wissen solltest

Zusammengefasst geht es also auch hier um die Anwendungsbereiche: Wer bereits im ETH-Business ist, weiß die vielen und oben aufgeführten Vorteile sicher zu schätzen. Und wer frisch einsteigt sieht das massive Entwicklungspotential des Krypto-Coins. Hier wird PayPal wohl in naher Zukunft auch an seine Grenzen stoßen: Das Potential der FIAT-Währungen ist bereits seit Jahren ausgeschöpft und lebt eigentlich nur noch von seiner über die Jahre gewachsenen Akzeptanz und seiner hohen Verfügbarkeit in der Bevölkerung.

Doch nur weil man eher da war, heißt dies nicht, dass man auch auf ewig da sein wird. Es genügt ein letzter Blick zurück ans Bargeld: Auch dieses wird natürlich noch verwendet, doch ein Ende ist wohl absehbar. Eine Analogie zu PayPal scheint vielleicht (noch) gewagt, doch baut der Anbieter eben noch auf die Fiats. Und wer weiß? Vielleicht kaufen wir dann mit Ethereum PayPal – weil es so schön einfach ist.