WERO ALS ALTERNATIVE ZU PAYPAL: ING LAUNCHT PAYPAL KLON IN EUROPA

ING Banking App mit Wero Payment Integration auf Smartphone Display

Die ING integrierte diesen Sommer das Wero Payment direkt in ihre Banking App

Foto: PPC24 Redaktion (JL)

Es tut sich was in Europa! Mit einem großen Schritt bringt die niederländische ING frischen Wind in den deutschen Markt: Wero Payment wurde bereits im August diesen Jahres fest in die Banking App von ING eingebaut. Rund zehn Millionen deutsche Nutzerinnen und Nutzer können dann Geld verschicken: ohne PayPal, ohne lange IBAN Folgen, allein mit einer Handynummer. Das ist ein Meilenstein für europäische Zahlungsdienste!

Was steckt dahinter

Wero Payment ist nicht irgendein Fintech Newcomer, sondern Europas Antwort auf die US-Giganten im Online-Bezahlen. Die European Payments Initiative (EPI), ein Zusammenschluss führender europäischer Banken, steckt hinter dem Dienst. Ihr Ziel: Endlich eine starke europäische Alternative zu PayPal. Mit dabei sind Schwergewichte wie die Deutsche Bank, die Sparkassen-Finanzgruppe und große Banken aus Frankreich und Belgien.

Das Prinzip ist simpel und clever: Wero Payment setzt auf die bestehende SEPA Infrastruktur und macht so sofortige Zahlungen möglich. Es gibt keine Drittanbieter und keinen Umweg. Das Geld landet direkt und in Echtzeit beim Empfänger.

Die ING startete im August 2025 als Vorreiter: Wero Payment wird direkt in die ING-App integriert. Wenige Klicks reichen, Handynummer eingeben, Betrag bestätigen und schon ist die Überweisung unterwegs. So unkompliziert war Bezahlen selten!

Relevanz für die Branche

Das ist ein echter Knalleffekt für die Fintech Landschaft. Wero Payment ist in einigen europäischen Ländern schon am Start und gewinnt jetzt mit der ING Integration deutlich an Reichweite.

Für die Banken ist das eine neue Ära. Sie mussten lange zuschauen, wie US Techfirmen wie PayPal ihnen die Kunden abspenstig machten. Jetzt schlagen sie mit vereinten Kräften zurück. Weitere große Namen wie BNP Paribas, Deutsche Bank und KBC sind ebenfalls auf Kurs.

Wero bald in der Sparkasse?

Auch die Sparkassen-Finanzgruppe bereitet sich auf den Rollout vor. Sollte Deutschlands größte Bankengruppe an Bord kommen, hätte Wero Payment auf einen Schlag Zugriff auf weitere 50 Millionen potenzielle Nutzer. So wird aus der Alternative schnell ein echter Konkurrent für PayPal.

Risiken

Natürlich ist auch Wero Payment nicht ohne Schwächen. Die größte Baustelle: Es fehlen bisher die Händler. Was nützt die beste Zahlungslösung, wenn Online-Shops wie Amazon oder eBay außen vor bleiben? Hier hat PayPal klar den ersten Platz und ist bei den meisten Anbietern schon gesetzt.

Auch die Länderabdeckung ist noch lückenhaft. Bislang läuft Wero Payment nur in wenigen Staaten. Spanien, Italien oder Polen? Bis dorthin ist es noch ein weiter Weg, eine flächendeckende europäische Lösung braucht Zeit.

▶︎ Händlerakzeptanz noch gering – viele große Online-Shops fehlen

▶︎ Länderausbau stockt – bisher konzentriert auf Deutschland, Frankreich, Belgien

▶︎ Starke Konkurrenz – PayPal hat zwei Jahrzehnte Vorsprung

▶︎ Verbraucher setzen auf Gewohntes – viele bleiben vorerst beim Altbewährten

So funktioniert’s

Technisch hat Wero Payment einiges zu bieten. Der Dienst setzt direkt an der SEPA Infrastruktur an und nutzt das Instant-Payment-Prinzip. Während PayPal mit eigenen Konten arbeitet und Währungsumrechnungen nötig macht, bleibt Wero Payment ganz im europäischen Bankensystem verankert.

Wie das bei der ING laufen soll? Ganz einfach: In der Banking-App gibt es einen extra Bereich für Wero Payment. Hier können Kundinnen und Kunden direkt loslegen. Die Kontakte kommen automatisch aus dem Handy Telefonbuch dazu, QR-Codes ermöglichen das Bezahlen im Geschäft.

Was das für dich bedeutet

Wero Payment hat das Zeug, deinen Banking-Alltag zu verändern. Als ING Kunde bekommt man nun eine kostenfreie PayPal Alternative. Geld senden wird so einfach wie eine Kurznachricht verschicken.

Die Vorteile sind überzeugend: Europäischer Datenschutz statt Datenweitergabe in die USA, moderate Gebühren im Vergleich zu PayPal, direkter Zugriff aufs Konto: alles bleibt sicher und unkompliziert. Noch dazu wird Wero Payment schon bald bei weiteren Banken integriert.

Ein bisschen Geduld ist gefragt: Im ersten Schritt konzentriert sich Wero Payment auf Überweisungen von Mensch zu Mensch. Wer bei Online-Händlern einkauft, wird vorerst meist bei PayPal bleiben. Die Integration ins Online-Shopping soll aber ab 2026 nachziehen.

Fazit: Die europäische Fintech-Szene nimmt an Fahrt auf! Wero Payment etabliert sich als starker Rivale von PayPal. Für rund zehn Millionen Kunden beginnt eine echte, neue Alternative beim Bezahlen. Die lange US Vorherrschaft bekommt damit endlich europäische Konkurrenz.

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Über den Autor

Avatar von Julia Lindner Julia Lindner ist Chefredakteurin von PPC24. Mit viel Expertise und Auge fürs Detail hat sie seit 2015 das größte Online Casino PayPal Vergleichsportal aufgebaut. Ihr redaktioneller Fokus liegt auf kritischen und unabhängigen Expertenbewertungen.